Da ist was in der Luft,
was Leichtes, Sanftes,
es kommt mir vor
wie allerfeinste Nebelschwaden,
die um mich schweben,
ganz zart,
als wär’s ein luft’ges Wesen.
Es ist,
als würde ich im Nebel baden.
Dann wieder
scheint’s mich zu durchdringen,
mich sanft zu heben,
worauf ich leicht und luftig werde,
und eins mit diesem feinem Nichts
mich löse von der Erde.
Und selber schwebe.
Mit angehalt’nem Atem
schau ich die Welt von oben,
getragen von dem Nebelgleichen.
Ich seh’ dort unten
was ich lebe,
seh’ mich und euch,
seh’ Menschenwege
und die vom Leben gestellten Weichen.
Und dann, ein Hauch,
das Neblige, es schwindet,
ich finde mich am Boden wieder
und bin doch voller Leichtigkeit.
Mir ist,
als wär ich eine Feder,
könnt’ segeln mit dem Wind,
ja,
als wär’ ich selbst ein luftig’ Wesen,
ein neugeborenes Nebelkind.
Da ist was in der Luft,
was Leichtes, Sanftes,
es kommt mir vor
wie allerfeinste Nebelschwaden.
Nebelkind
Januar 22, 2009 von aufgemerkt




